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Re: More Etymology!

Subject: Re: More Etymology!
From: "Dusan Vukotic" <dusan.vukotic@xxxxxxxxx>
Date: 30 Dec 2006 10:56:29 -0800
Newsgroups: sci.lang
Dusan Vukotic wrote:

> Aidan Kehoe wrote:
>
> > Ar an triochadú lá de mí na Nollaig, scríobh Dusan Vukotic:
> >
> >  > Dusan Vukotic wrote:
> >  > > Brian M. Scott wrote:
> >  > >
> >  > > > [...] It came to him in his sleep.  Er hat in himmlischer ruuH
> >  > > > geschlafen.
> >  > >
> >  > > Ich denke, du solltest RUHHHHIG bleiben! You Brainy Baker/Pekar from
> >  > > the uknown root!
> >  >
> >  > Seriously, does anyone know the etymology of the German word RUHE?
> >
> > I’ve pasted what the Grimms say below. Short form; no clear relation to
> > English ‘rest,’ rather to an obsolete ‘row’ meaning what the German word
> > does.
> >
> >  > It seems that it comes from MHG beruowen (or berugen); OHG râwa, Gr.
> >  > ερωη, ραχάτι rest. What about OE ræstan, restan? Greek ραχάτι and 'rest'
> >  > seem to be cognates?
> >
> > From ‘Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen: Dritter Teil: Wortschatz der
> > Germanischen Spracheinheit (Dictionary of the Indo-European Languages: Third
> > Part: Vocabulary of the Germanic Language Unity) by August Fick with
> > contributions by Hjalmar Falk, entirely revised by Alf Torp in 1909.’:
> >
> >   rastô f. Ruhe, Rast, rustô f. dass. g. rasta f. Meile (Rast); an. rỏst
> >   f. Meile, Strecke; as. rasta (und resta = *rastiô) Ruhe, Lager, ags. ræst
> >   (und rest) f. Ruhe, Ruhelager, Grab, engl. rest, afries. resta ruhen;
> >   ahd. rasta, mhd. raste f. Rast, Ruhe, Strecke Wegs (nach der man rastet),
> >   Zeitraum, Weile, nhd. Rast. Ablautend: mnd. ruste, roste Ruhe, Strecke
> >   Wegs, spät. mhd. rust Ruhe. Vgl. ir. árus Wohnung.
> >
> > In short, they don’t see any link between ραχάτι and ‘rest.’ The relevant
> > resources are available here:
> > http://www.ling.upenn.edu/~kurisuto/germanic/pgmc_torp_about.html
> > http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GR00001
> >
> > RUHE,  f. quies.
> >
> > I.  Form und verwandtschaft. schon bei FRISCH 2, 134c wird ruhe
> > zusammengestellt mit griech. ερωη, rast, pause (πολεμου Ilias 16, 302 und
> > 17, 761), eine annahme, die noch heute als wahrscheinlich gilt (FICK4 1,
> > 530). altnord., dän., schwed. rô; ags. rôw; mndl. roeuwe, rouwe, ruwe;
> > mnd. rouwe, rôwe; nnd. rouwe, rôwe, rou(e), rô(e) zeigen die verbreitung des
> > wortes. den regelrechten entsprechungen des älteren hd., ahd. ruowa,
> > mhd. ruowe stehen zahlreiche nebenformen zur seite. so begegnet in einer der
> > ältesten hd. quellen, die den alten vocal ô des wortes noch gewahrt hat,
> > schon auslassung des stammhaften w: rôa fragm. theot. 5, 12. in altem
> > ablautsverhältnisse zu ruhe steht das oft vorkommende ahd. râwa, mhd. râwe
> > (ê : ô), von dem sich im nhd. keine spuren erhalten haben. auch auf
> > niederdeutschem sprachgebiete findet sich râwe SCHILLER-LÜBBEN 3, 514b, doch
> > auch hier lassen sich in den neueren mundarten kaum noch reste davon mit
> > sicherheit erkennen. bedeutungsunterschiede zwischen dieser form und der uns
> > geläufigen scheinen nicht bestanden zu haben. verkürzt wird ruowe im mhd. zu
> > ruow und ruo: wan flüg er (die eule) des tages, sô schriren in all ander
> > vogel an und lieჳen in kain ruow haben. MEGENBERG 208, 30;
> >
> > durch den hern Êrecken
> > beliben sî dâ die nacht
> > ze ruo nâch sîner unmaht.
> >          Erec 7039.
> >
> > die nhd. entsprechung dafür ist ruh, das besonders in stehenden verbindungen
> > wie ruh und frieden, ruh und rast gebraucht wird (s. unter II, 5). das
> > mittlere nhd. zeigt für diese form eine gewisse vorliebe, so GÜNTHER;
> > SCHOTTEL 1389 und STEINBACH 2, 309 geben es als alleinige form. im
> > 16. jahrh. ist das auslautende w noch manchmal erhalten: růw DASYPODIUS
> > neben unrů; růw MAALER 338b;
> >
> > dann Luther hats nür angedast
> > und doch drum ghabt kein růw noch rast.
> >          SCHADE sat. u. pasqu. 2, 248, 1936.
> >
> > Bd. 14, Sp. 1418
> >
> > häufiger bietet das frühere nhd. die volle form mit w: da er im mittag
> > schlief, an seiner rûwe was. AVENTINUS 1, 932, 20; hernach thet er sich gar
> > zu ruwen. Zimm. chron. 4, 240, 11. mit verhärtung des w zu b: alda hat er
> > darnach etliche jar in gueten rueben gelept. Zimm. chron. 2, 407, 36. der
> > ausfall des inlautenden w erzeugt die form rue, die dem ahd. rôa entspricht
> > (s. oben). sie begegnet schon früh im md.:
> >
> > durch rue si gedâchten
> > wol herbergen.
> >          pass. 143, 16 Köpke;
> >
> > so dann auch im älteren nhd.: demnach hab ich mir der weil genommen, .. tag
> > und nacht kain rûe gehabt. AVENTINUS 1, 6, 28. daneben erscheint das wort im
> > 16. jahrh. in heutiger gestalt, mit diakritischem h: wie aber desshalb (des
> > grafen tod) beschach zu angeender nacht, so kompt sein gaist gleich zu
> > seiner hausfrawen in ir kamer, rupft sie und will ir kain ruhe
> > lassen. Zimm. chron. 4, 101, 27;
> >
> > lasz dich bey leib nicht mercken das:
> > so bleibstu wol mit ruhen leben.
> >          Grobianus 49, 1444 neudruck.
> >
> > besonderes interesse verdient die form ruge, die sich am häufigsten in
> > mitteldeutschen quellen des 15. und 16. jahrh. findet, jedoch schon aus
> > früherer zeit zu belegen ist:
> >
> > lege dich an dîne rûge.
> >          leben d. heil. Ludwig 28, 8;
> >
> > ruge, pausa DIEF. gl. 418a, quies 479b, requies 494a: das diese dingk in
> > ruge gesatzt wurden. SPITTENDORFF 180, 10; das dieselbigen (gebrechen) in
> > eine ruge gestalt wurden. 185, 25. so auch bei LUTHER als regelmäszige form:
> > und dürfftest dich des trösten, das hoffnung da sey, und würdest mit ruge
> > ins grab komen. Hiob 11, 18; da euch one unterlas ewer gewissen solt
> > beiszen, und straffen, und keine ruge lassen. 6, 278a. verkürzt zu rug
> > DIEF. gl. 494a. mit nd. färbung des vocals roge DIEF. gl. 418a. zur
> > erklärung dieser bildungen wird man auf die form rue zurückgehen müssen und
> > das g als einen spirantischen übergangslaut aufzufassen haben, wie er in
> > ähnlichen fällen schon aus ahd. quellen nachzuweisen ist (vgl. dazu BRAUNE
> > ahd. gramm. § 110). mit dem anfang des 17. jahrhunderts scheinen diese
> > formen aus der schriftsprache zu verschwinden, doch zeigen heutige mundarten
> > ähnliches, so lautet das wort im aargauischen ruej HUNZIKER 212. in
> > oberdeutschen mundarten macht sich das alte stammhafte w noch vielfach
> > bemerkbar: schwäb. ruwung, gruben, rübig SCHMID 440; schweiz. rueb, rueben,
> > rüebig STALDER 2, 287; appenzell. rûeb, rûeba, rüebig TOBLER
> > 372b. diphthongierten vocal zeigt das oberpfälzische rou SCHM. 2, 3 Frommann
> > (vergl. hout für hut in der Nürnberger mundart FROMMANNS zeitschr. 2,
> > 416b). die flexion des wortes ist im mhd. die starke; vereinzelt begegnen
> > schwach flectierte formen: hernach thet er sich gar zu
> > ruwen. Zimm. chron. 4, 240, 11. bei der abstracten natur des wortes ist der
> > plural selten:
> >
> > sô daჳ (das meer) der ober wint verlât
> > und eჳ mit ganzen ruowen stât.
> >          HARTMANN V. AUE büchl. 1, 354;
> >
> > flammende freuden, auch unter den sanftesten ruhen des lebens
> > auf das höhre zu schaun, und bald dem tode zu lächeln!
> >          KLOPSTOCK Mess. 18, 531.
> >
> > --
> > When I was in the scouts, the leader told me to pitch a tent. I couldn't
> > find any pitch, so I used creosote.
>
Thanks Kehoe!
Word 'row' is another story. It could be from the basis HOR-BEL *hrab-
(Serb. grabiti, English grab, German Grab, Grube, graben; Serb.
'rovariti/ roviti' rout, 'rov' trench; Eng. 'river', Spanish 'rio') as
well as from the basis HOR-GON *reg- (Serbian 'red' row, order, Latin
'rex', English 'reign', 'arrange'; Serbian 'uređenje' (system)
Additional refferences:
Serbian 'rupa' hole, 'ravan' (place, surface, level); Latin 'urbanus'

DV


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