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Manfred Rouhs
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3. Mai 2008, 15:40 Uhr:
Mehr Insolvenzen in den USA
Im April haben 92.291 US-Amerikaner einen Antrag auf Verbraucherinsolvenz
gestellt. Das entspricht einem Anstieg um 48 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum. Gegenüber März stieg die Anzahl der Anträge um sieben
Prozent. Samuel Gerdano, der Leiter des "American Bankruptcy Institute", geht
davon aus, daß in 2008 insgesamt mehr als eine Millionen US-Bürger insolvent
werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 850.912 Familien oder Privatpersonen.
Das entsprach einem Anstieg um 38 Prozent gegenüber 2006.
Unsere Bewertung: Die Zahlen zeigen kein Abflauen der wirtschaftlichen
Schwierigkeiten in den USA an. Da der private Konsum rund 70 Prozent der
amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmacht, schlägt eine hohe Zahl von
Verbraucherinsolvenzen auf das BIP durch.
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