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Re: Opera unter Linux

Subject: Re: Opera unter Linux
From: Wanja Gayk
Date: Tue, 9 Aug 2005 20:47:40 +0200
Newsgroups: opera.deutsch
Marek Macioschek said...

> > Zu gimp fand ich abenfalls keine brauchbare Alternative, und gimp halte 
> > ich für ziemlich ekelhaft, was die Bedienung angeht.
> 
> Und wie heisst die Alternative? Photoshop? Naja die 1500Euro hin oder
> her...

Paint Shop Pro.
Gibt's für etwa 80 Euronen oder ne alte Version günstig auf diversen 
Heftdisketten.

> >> - Mal eben das System auf den neusten Stand zu bringen dauert ewig,  
> >> Ständig muss man irgendwo .exe Dateien laden und manuell updaten (ggf  
> >> Neustarten). Hier ein klick, alle software ist auf dem neusten  
> >> Sicherheitsstand
> >
> > Sich ein Update über ISDN zu ziehen hat unter Suse mehrere Stunden 
> > gedauert, ich denke da tun sch die beiden nicht viel...
> 
> Die Übertragungsgeschwindigkeit hat aber wenig mit OS zu tun :)

Zählt aber leider mit zu den Schmerzen, die ein Update mit sich bringt. 
Es ist nicht so, dass ein Update unter Win2000 ewig dauern würde. Diese 
Spässchen hattest du vielleicht mit Win 98, aber die NT-Linie kann das 
deutlich besser.

> >> - Irgendwelche Desktoip Firewalls, oder Virenscanner sind relativ unnötig. 
> >>  
> >> (ihre Virendefinition ist älter als 30 tage...nerv!)
> >
> A-ha, installiere mal den Samba-Server auf deinem System, schmeiss' alle
> Paketfilter raus, öffne in deinem Router alle Ports... erzähle danach,
> wie lange du im Netz unkompromitiert überlebt hast ;-)

Hehe.. Ebent[tm].
Sowas macht man weder unter Linux, noch unter Windows.
 
> >  Dank konsequenter Trennung 
> > zwischen Admin und User, brauche ich nichts was im Hintergrund ständig 
> > wacht. Die Admin/User Trennung ist übrigens auch, was Linux in dieser 
> > Hinsicht überhaupt sicher macht
> >
> Dazu fällt mir ein, mann kann den Ubuntu-Rechner einfach Rebooten, mit
> der Rettungskonsole wieder starten, schwuuups, ist man root. Nach
> solchem Kramm wie Passwörter fragt hier keiner. 

Eieiei..

> Und, dass Linux _nur_ wegen
> "Security by minority" noch halbwegs sicher bleibt sollte eigentlich bei
> jedem aufgeklärten User auch ankommen? 

Nein, so ist es nun wirklich nicht. Linux hat schlicht bessere Defaults 
und das macht eine _Menge_ aus.
Wie gesagt: trennt man Admin und User unter Windows, schaltet man die 
unbenötigten Dienste ab und richtet die IP-Filterung ein, hat man genau 
so viel Ruhe wie ein durchschnittlicher Linux-user. Liegt schlicht an 
dem Konzept, dass man nicht ungewollt was installieren kann, wenn man 
nicht die Rechte dazu hat. Natürlich kann man derartigen 
"installationshürden" Sachen auf beiden Systemen mit Rootkits beikommen 
- und wenn der User selbst das rootkit ist. :-)

> Sichere Systeme gibt's nicht und
> es wird nie geben, Brian1.00 ist die beste Software.

Ohnehin.

Gruß,
-Wanja-

-- 
"Gewisse Schriftsteller sagen von ihren Werken immer: 'Mein Buch, mein 
Kommentar, meine Geschichte'. [..] Es wäre besser, wenn sie sagten: 
'unser Buch, unser Kommentar, unsere Geschichte'; wenn man bedenkt, dass 
das Gute darin mehr von anderen ist als von ihnen." [Blaise Pascal]

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